Die Elfenbeinküste ist einer von vier Austragungsorten der Women’s FIFA Series™
Die Éléphants nutzen das Heimturnier, um vor dem nächsten Afrika-Cup Selbstvertrauen zu tanken
Die Veranstaltung ist Teil einer umfassenden Initiative zur Förderung des Frauenfussballs im Land
Die Elfenbeinküste übernimmt erneut die Rolle des Gastgebers für die erste Ausgabe der Women’s FIFA Series 2026™, zwei Jahre nach der erfolgreichen Ausrichtung des CAF-Afrika-Cups. Damals, im Jahr 2024, bot das Turnier Szenen purer Freude, als Les Éléphants zum Afrikameister gekrönt wurden. Auch wenn dieser Titel diesmal nicht zur Disposition steht, sind die ivorischen Frauen bereit, ihren Fans in Abidjan ebenso viel Grund zum Jubeln zu geben
„Wir freuen uns sehr, dieses Turnier auszurichten. Wir hoffen, dass es dem Afrika-Cup, den wir vor zwei Jahren organisiert haben, in nichts nachstehen wird“, sagte Yacine Idriss Diallo, Präsident des ivorischen Fussballverbands (FIF). „Die Übertragung der Organisation eines solchen Wettbewerbs an uns ist sowohl ein Vertrauensbeweis als auch eine Anerkennung für die Arbeit, die wir in den letzten vier Jahren auf Verbandsebene geleistet haben.“
Für die Elfenbeinküste scheint bei der FIFA-Series bislang alles nach Plan zu laufen, sowohl auf als auch neben dem Platz. Die Elefanten starteten mit einem 8:0-Sieg gegen Mauretanien, bevor sie vier Tage später vor begeisterten Fans einen Rekord-Kantersieg mit 15:1 gegen die Turks- und Caicosinseln (Concacaf) feierten. Als nächstes treffen sie am 16. April auf Pakistan (AFC).
„Wir bereiten uns auf den Afrika-Cup der Frauen vor, der diesen Sommer in Marokko stattfindet und für den wir uns bereits qualifiziert haben. Die FIFA-Series gibt unseren Spielerinnen die Möglichkeit, sich gegen zwei Teams aus verschiedenen Kontinenten sowie gegen eine starke afrikanische Mannschaft aus Mauretanien zu messen“, fuhr Diallo fort. „So können wir nur wenige Wochen vor Turnierbeginn einschätzen, wo wir stehen.“
Die FIFA Series ist mehr als nur eine Vorbereitung für die A-Nationalmannschaft – sie könnte auch einen nachhaltigen Einfluss auf den Frauenfussball in der Elfenbeinküste haben, dessen ist sich Diallo sehr wohl bewusst. „Es ist eine großartige Plattform. Sie hat das Potenzial, lokale Vereine zu inspirieren und eine neue Generation von Mädchen zu ermutigen, mit dem Sport anzufangen“, sagte er.
„Ich glaube, dass Veranstaltungen wie diese einen großen Einfluss auf die Entwicklung des Frauenfussballs haben und jungen Mädchen das Selbstvertrauen geben können, ihre ersten Schritte im Fussball zu machen. Die FIFA Series bietet den Spielerinnen die Möglichkeit, sich zu messen, sich zu entfalten und ihr Spiel weiterzuentwickeln.“
Der Frauenfussball in der Elfenbeinküste ist mittlerweile genauso wichtig wie der Männerfussball.
Eine deutlichere Bestätigung für dieses Wachstum ist kaum vorstellbar. Das ist auch kein Zufall, denn die Förderung des Frauenfussballs ist eine zentrale Priorität der FIFA, die sich unermüdlich dafür einsetzt. Auch die FIFA spielt in diesem Prozess eine aktive Rolle und leistet Unterstützung durch Initiativen wie das FIFA Forward-Programm, das FIFA Arena-Projekt und FIFA Football for Schools.
„Wir sind der FIFA sehr dankbar. Ihre Unterstützung trägt maßgeblich zur allgemeinen Entwicklung des Fussballs in der Elfenbeinküste bei, insbesondere des Frauenfussballs“, fügte Diallo hinzu. „Unsere U-17-Mannschaft hat es letztes Jahr zur FIFA U-17-Weltmeisterschaft geschafft, während unsere U-20-Mannschaft nun ebenfalls die Qualifikation für die U-20-Weltmeisterschaft anstrebt. Es ist ein echter Aufschwung zu spüren, und ich freue mich sehr darüber.“
Die Elfenbeinküste will diesen Fortschritt in den kommenden Monaten nun weiter vorantreiben, in der Hoffnung, die FIFA Series als Sprungbrett für das nachhaltige Wachstum des Frauenfussballs im Land zu nutzen.